28. August 2007
Von Gloor um 14:54
Peter Gloor: Einschätzung der Mediennutzung am Beispiel der Alten Kantonsschule Aarau durch Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in den Jahren 1998, 2001 und 2006
Computer im Gymnasium: Neu, spannend und berufsrelevant – auch heute noch
An der Alten Kantonsschule Aarau wurden in den Jahren 1998, 2001 und 2006 jeweils über 100 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten nach ihrem Umgang mit dem Computer sowie ihrer Motivation, Bedeutung und Erwartung bezüglich Computereinsätzen in der Schule befragt.
Beide Geschlechter geben an, dass sie Computer als modern und nützlich erachten. Tendenziell gilt die Computernutzung immer noch als "etwas Neues", verliert allerdings von 1998 zu 2006 an Ausserordentlichkeit. Der Unterschied bei den Geschlechtern liegt unter anderem darin, dass die Schüler den Computereinsatz als vertraut und leicht erachten. Schülerinnen tendieren zu fremd und schwierig, obwohl die heutige, durchschnittliche Anwendungserfahrung bei beiden Geschlechtern (Alter 17 Jahre) über 7 Jahre beträgt. Bezüglich Zukunftserwartungen, dass mehr getan werden sollte, ist ein Rückgang zu erkennen, bis zur breiter werdenden Einschätzung, dass weniger getan werden sollte.
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Abbildung 2: Einschätzung von Computern durch Gymnasiastinnen und Gymnasiasten an der Alten Kantonsschule Aarau in den Jahren 1998, 2001 und 2006. Der erstgenannte Begriff liegt in der Schwerpunktsetzung bei 1. Je höher der Wert liegt, desto grösser ist die Zustimmung zum zweiten in der x-Achse genannten Begriff. Bei 2.5 liegt die Mitte, das hiesse keine Präferenz für einen Begriff (1998 n = 121; 2001 n = 233; 2006 n = 107).
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Abbildung 3: Zukunftserwartungen der Studierenden in Bezug auf den Medieneinsatz im gymnasialen Unterricht an der Alten Kantonsschule Aarau in den Jahren 1998, 2001 und 2006 erhoben (1998 n = 121; 2001 n = 233; n = 107).
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Der ganze, 9-seitige Bericht kann bei pgloor*igb.uzh.ch bestellt werden.
24. November 2006
Von Gloor um 13:45
Ein didaktisches Handbuch zum Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien im Unterricht
Es gibt viele Gründe, weshalb die ICT im Fachunterricht der Gymnasien immer noch zaghaft genutzt werden. Ein Hauptgrund ist, dass es an Beispielen und Erfahrungen fehlt. In diesem Buch werden über zwanzig Unterrichtseinheiten mit ICT-Einsätzen beschrieben. Es ist ein Werk mit vielen Ideen für die ICT-Anwendungen in den verschiedensten Fächern entstanden. Im Weiteren werden allgemeine Themen und Fragestellungen zum Einsatz der ICT im Unterricht behandelt sowie Impulse für weitere Unterrichtsvorhaben gegeben. Eine Übersicht zu Bildungsservern und eine weiterführende Literaturliste helfen, einen raschen Einstieg ins eigene Entdecken der ICT-Welt zu finden.
Byland, T. & Gloor, P. (2002). ICT - einfach praktisch. Aarau: Bildung Sauerländer. 103 Seiten
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.

Von Gloor um 13:43
In diesem Artikel wird auf elf Seiten eine Unterrichtseinheit in Geographie zum Thema Hunger in der Sahelzone als Blended Learning-Einheit beschrieben. Es wird deutlich gemacht wie klassische Lehrmittel (Bücher, Dias, ...) mit neuen Medien vernetzt werden können. In der Unterrichtseinheit werden vor allem Simulationsprogramme und eine Lernplattform als neue Medien einbezogen.
Gloor, P. (2002). Didaktische Analyse eines Unterrichtsvorhabens: Hunger in Afrika. In Byland, T. & Gloor, P. (Hrsg.). ICT einfach – praktisch (S. 44 - 55). Aarau: Bildung Sauerländer. 11 Seiten
Der Bericht kann als PDF-Dokument per E-Mail (pegloor*igb.unizh.ch) angefordert werden.
Von Gloor um 13:42
Im Rahmen dieser Studie wurde nach den ICT-Anwendungen von Gymnasiast/innen gefragt und 233 Fragebogen dazu ausgewertet. "Welche Arbeiten erledigen sie mit den Computern?" und "Welche Erwartungen und Wünsche haben sie für die Zunkft?" waren zentrale Fragstellungen. Speziell wurden die Unterschiede in den Antworten von Schülerinnen und Schülern ausgewertet. Damit wurde die Studie von 1998 weiter geführt und der Wandel aufgezeigt. Im Wesentlichen zeigte sich, dass die neuen Medien zur Alltäglichkeiten werden. Und: sie werden mit der zunehmenden Verfügbarkeit auch immer selbstverständlicher genutzt.
Gloor, P. (2001). Wandel der Nutzung von Informationstechnologien am Beispiel von Studierenden der Alten Kantonsschule Aarau 1998 und 2001. Aarau: Alte Kantonsschule Aarau. 17 Seiten
Der Bericht kann als PDF-Dokument per E-Mail (pegloor*igb.unizh.ch) angefordert werden.
Von Gloor um 13:38
Im Rahmen der Diplomarbeit zum Abschluss des Nachdiplomstudiums Fachdidaktik Naturwissenschaften an der Universität Bern wurden folgende Fragenstellungen bearbeitet: Im Kapitel 1 geht es um die Kernfragen der Lehrerbildung im IT-Bereich. Es werden die Rahmenbedingungen der Arbeit, die Erwartungen der Lehrkräfte und die lerntheoretischen Überlegungen dargelegt.
Im Kapitel 2 werden die Rahmenbedingungen für den Einsatz der Informationstechnologien im Fachunterricht der Sekundarstufe II sowie in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften erläutert. Angesprochen werden die verschiedensten Voraussetzungen der Gesellschaft wie auch der Lehrenden und Lernenden.
Kapitel 3 beschreibt die Aspekte der möglichen IT-Anwendungen bei der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung.
Im Kapitel 4 geht es um die Möglichkeiten der Lehrerbildung unter dem Gesichtspunkt des IT-Einsatzes. Es werden drei Formen näher beschrieben.
Kapitel 5 erläutert die Unterrichtsauswertung und Evaluation von IT-Einsätzen. Es werden die Ergebnisse einiger Studien dargelegt und diskutiert.
Die Arbeit brachte einige Thesen hervor, die nach wie vor aktuell sind und deshalb hier nochmals zitiert werden:
"Die Schülerinnen und Schüler erwarten mehr IT-Anwendungen im Unterricht und kompetente Lehrkräfte. Sie haben zum grössten Teil keine Berührungsängste und sind sehr gut in der Lage, Nutzwert und Unsinn des IT-Gebrauchs einzuschätzen.
In den nächsten Jahren wird eine auf Wissen und Fertigkeiten bezogen, relativ homogene Schülerschaft einem sehr unterschiedlich aus- oder weitergebildeten Lehrkörper gegenüberstehen.
Die IT werden zur Normalität im Schulunterricht. Der Bonus des Neuen wird verschwinden, so dass es wie bei allen Unterrichtsmedien und -methoden je länger je mehr auf die Lehrkräfte ankommen wird, die IT-Qualitäten zu kennen und sinnvoll zu nutzen.
Damit der Einsatz der IT gerechtfertigt ist, sollte er das Lehren und Lernen erleichtern. Zudem sollten die IT absichtsvoll eingesetzt werden und methodisch-medial aufbereitet sein. Ideal ist, wenn der Lernerfolg evaluiert wird.
IT lassen sich im Rahmen aller lerntheoretischen Konzeptionen einsetzen. Sie bieten sehr gute Voraussetzungen, um nach einem konstruktivistischen Ansatz zu arbeiten.
Die meisten Lehrkräfte sind eher verunsichert und verlangen nach klaren Anforderungsprofilen sowie nach Rezepten für den IT-Einsatz.
Die Lehrerinnen und Lehrer stellen eine Zunahme der Vorbereitungszeit fest, wenn IT eingesetzt werden. Die Evaluation von Software für den Unterricht braucht viel Zeit.
Für den Schulbereich zeichnet sich ab, dass im Vergleich zum bestehenden Lehren und Lernen Mehraufwand und Mehrkosten entstehen.
Viele Lehrkräfte, die IT einsetzen möchten, beklagen dass ihre Erwartungen bezüglich Unterrichtssoftware nicht erfüllt werden. Was im Moment unter dem Stichwort Lernen angepriesen und verkauft wird, ist häufig eine Sammlung von Materialien und Dokumenten, die im schlechtesten Fall didaktisch nicht aufbereitet sind.
Das Verhältnis der Aufwendungen im Informatikbereich wird sich ändern müssen. Bis heute werden 80 bis 90% der Finanzmittel in die Anschaffung der Technologie gesteckt. Der Support für die Anlagen und die Ausbildung der Lehrkräfte wurden stark vernachlässigt.
Es muss künftig ohne spezielles Wissen möglich sein, eine Unterrichtsanwendung zum Einsatz zu bringen. Dies bedingt, dass sich letztlich nur webbasierte Software wird halten können, die zudem plattformunabhängig sein muss. Das Internet wird zur Basis der IT-Aktivitäten werden. Langfristig werden die Unterschiede von webbasierter und computerbasierter Nutzung verschwinden.
Nicht die technische Qualität und Vielfalt, sondern die didaktische Aufbereitung der Medien und ihre Einbettung in den Unterricht sind von grösster Bedeutung für den Lernprozess. Zentral für positive Lerneffekte ist unter vielen anderen Faktoren und deren Zusammenspiel die Organisation des Lernens durch die Lehrkraft respektive die Einbettung der IT in den Unterricht.
Der IT-Einsatz zwingt die Lehrkräfte zu verschiedenen sozialen Organisationsformen, d.h. vor allem zur Anwendung der erweiterten Lehr- und Lernformen."
Gloor, P. (1999). Lehren und Lernen mit Informationstechnologien – Zur Didaktik des Einsatzes von Informationstechnologien im Fachunterricht in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Diplomarbeit. Bern: Universität Bern. 107 Seiten
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Von Gloor um 13:35
Ein Auszug aus der Einleitung: "Was denken Gymnasiastinnen und Gymnasiasten über die Anwendungen von Informationstechnologien (IT)? Welche Arbeiten erledigen sie damit, welche Erwartungen und Wünsche haben sie diesbezüglich? Im Rahmen meines Nachdiplomstudiums Fachdidaktik an der Universität Bern von 1997 bis 1999 hatte ich die Gelegenheit, dieser Frage nachzugehen. Dabei habe ich versucht, die Unterschiede der Geschlechter speziell zu beachten." Dies war der Ausgangspunkt für zwei Folgestudien von 2001 und 2006. Schon im Jahr 1998 stellte sich heraus: "Generell lässt sich zusammenfassen, dass die Schülerinnen und Schüler wenig bis keine Berührungsprobleme mit den IT haben. Praktisch alle haben Computererfahrungen im Bereich von Jahren. Die meisten sehen die IT deutlich als Arbeits- und Berufsmittel, die Schülerinnen etwas stärker als die Schüler, wobei der Unterhaltungs- und Spielbereich fast ebenso bedeutend ist. Die IT-Anwendungen werden als wichtig für die Zukunft, für das Studium und den Beruf eingeschätzt und zwar von beiden Geschlechtern.
Gloor, P. (1998). Nutzung der Informationstechnologien und diesbezügliche Erwartungen von Schülerinnen und Schülern an Gymnasien. Nachdiplomstudium Fachdidaktik Naturwissenschaften. Bern: Universität Bern.
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Von Gloor um 13:32
Die Differenzen zwischen Mädchen und Knaben in der Wahrnehmung und Beurteilung ihres Leistungsvermögens fallen im Alltag regelmässig auf. Meist geschieht dies bei Gesprächen am Rande des Unterrichts, in Arbeitswochen oder Lagern. Es handelt sich dabei immer um punktuelle Eindrücke, die zu einem Bild führen, welches die Mädchen als eher zurückhaltende und vorsichtige Menschen bezüglich ihrer schulischen Leistungsfähigkeit zeigt, wäh¬rend die Knaben schulischen Anforderungen mit relativ grossem Selbstvertrauen begegnen und zur Selbstüberschätzung neigen. In beiden Fällen stimmen Selbst- und Fremdeinschätzung oft nicht überein. Kann dies anhand von Schulnoten aufgezeigt werden? Die Untersuchung zeigt die Unterschiede in der Selbst- und Fremdbeurteilung zwischen den Geschlechtern auf anhand von Noten und Erfahrungen an der Bezirksschule Suhr und kommt zu überraschenden Ergebnissen.
Gloor, P. (1998). Kohärenzen der Selbst- und Fremdeinschätzung in der Leistungsbeurteilung von Schülerinnen und Schülern. Nachdiplomstudium Fachdidaktik Naturwissenschaften. Bern: Universität Bern. 23 Seiten
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Von Gloor um 13:30
Aus den Fragestellungen zu dieser Arbeit: "Bieten Computeranwendungen einen verbesserten Zugang zu Phänomenen der Umwelt? Dienen sie als Medium, Schülerinnen und Schüler für Untersuchungen oder Beobachtungen anzuregen? Oder verhindern und ersetzen sie zum Beispiel den Lehrausgang?"
Gloor, P. (1997). Der Konstruktivismus am Beispiel von Computeranwendungen. Nachdiplomstudium Fachdidaktik Naturwissenschaften. Bern: Universität Bern. 33 Seiten
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Von Gloor um 13:29
"Computer und Internet haben Einzug gehalten in den Schulhäusern. Lernen die Schüler/-innen jetzt besser? Sind im Unterrichtsgeschehen wesentliche und didaktisch ertragreiche Veränderungen passiert? Oder ist der Lernertrag bei den Studierenden gleich geblieben?" Der Artikel geht diesen Fragen nach und weist auf acht Thesen hin, die mit Beispielen ausgeführt werden. Als Fazit wird festgehalten: "ICT sind an sich weder schädlich noch nützlich; sie er-öffnen ganz einfach neue didaktische Chancen, die schulisches Arbeiten bereichern, seine Qualität steigern und lustvolleres Arbeiten (auch in der Vorbereitung!) ermöglichen."
Byland, T. & Gloor, P. (2003). ICT im Unterricht: Dank Computer und Internet zu Kreativität und Effizienz. In Gymnasium Helveticum 6/2003, Bern: VSG Verlag. 4 Seiten
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Von Gloor um 13:27
Notebook-Abteilung der Wirtschaftsmittelschule an der Alten Kantonsschule Aarau (Zusammenfassung)
Im Dezember 2003 erfuhren die Lehrkräfte der Alten Kantonsschule Aarau aus der Aargauer Zeitung, dass Einzelne von Ihnen künftig eine Klasse unterrichten würden, in welcher alle Schüler/innen mit Laptops in den Unterricht kommen würden. Dies brachte an der Schule einiges in Bewegung. Die erste sogenannte Notebook-Abteilung der Wirtschaftsmittelschule wurde u. A. von Theo Byland und Peter Gloor beobachtet. Sie haben dabei über 30 Interviews mit Beteiligten geführt, ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst. Kurz und knapp werden konkrete Empfehlungen für Lehrkräfte und Schulleitung abgegeben.
Byland, T., Gloor, P. (2005). Notebook-Abteilung der Wirtschaftsmittelschule an der Alten Kantonsschule Aarau. Auszug aus dem Bericht zuhanden der Projektleitung zum Einführungsjahr 2004/05. Zürich: Höheres Lehramt Mittelschulen. Universität Zürich. 4 Seiten
Notebook-Abteilung der Wirtschaftsmittelschule an der Alten Kantonsschule Aarau, Bericht zuhanden der Projektleitung zum Einführungsjahr 2004/05
Die erste Laptop-Klasse der Wirtschaftsmittelschule wurde wissenschaftlich begleitet. Verschiedene Aspekte des Projekts wurden erfasst und ausgewertet. Von grossem Nutzwert für künftige Laptopklassen-Beteiligte könnten die Empfehlungen zu Handen der Schulleitung und der Lehrkräfte sein. In über dreissig Interviews mit Beteiligten ermittelten Theo Byland und Peter Gloor, was getan wurde, welche Probleme auftraten und welche Erfahrungen gemacht wurden. Die wichtigsten Problemfelder des Unterfangens sind beschrieben, wobei in einem Anhang von 15 Seiten Stellungnahmen und Stimmungen festgehalten wurden.
Byland, T. & Gloor, P. (2005). Notebook-Abteilung der Wirtschaftsmittelschule an der Alten Kantonsschule Aarau. Evaluationsbericht zu Handen der Projektleitung. Zürich: Höheres Lehramt Mittelschulen, Universität. 49 Seiten
Der Bericht kann als PDF-Dokument per E-Mail (pegloor*igb.unizh.ch) bestellt werden.