Computernutzung am Gymnasium, 1998, 2001, 2006
Peter Gloor: Einschätzung der Mediennutzung am Beispiel der Alten Kantonsschule Aarau durch Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in den Jahren 1998, 2001 und 2006
Computer im Gymnasium: Neu, spannend und berufsrelevant – auch heute noch
An der Alten Kantonsschule Aarau wurden in den Jahren 1998, 2001 und 2006 jeweils über 100 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten nach ihrem Umgang mit dem Computer sowie ihrer Motivation, Bedeutung und Erwartung bezüglich Computereinsätzen in der Schule befragt.
Beide Geschlechter geben an, dass sie Computer als modern und nützlich erachten. Tendenziell gilt die Computernutzung immer noch als "etwas Neues", verliert allerdings von 1998 zu 2006 an Ausserordentlichkeit. Der Unterschied bei den Geschlechtern liegt unter anderem darin, dass die Schüler den Computereinsatz als vertraut und leicht erachten. Schülerinnen tendieren zu fremd und schwierig, obwohl die heutige, durchschnittliche Anwendungserfahrung bei beiden Geschlechtern (Alter 17 Jahre) über 7 Jahre beträgt. Bezüglich Zukunftserwartungen, dass mehr getan werden sollte, ist ein Rückgang zu erkennen, bis zur breiter werdenden Einschätzung, dass weniger getan werden sollte.
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Abbildung 2: Einschätzung von Computern durch Gymnasiastinnen und Gymnasiasten an der Alten Kantonsschule Aarau in den Jahren 1998, 2001 und 2006. Der erstgenannte Begriff liegt in der Schwerpunktsetzung bei 1. Je höher der Wert liegt, desto grösser ist die Zustimmung zum zweiten in der x-Achse genannten Begriff. Bei 2.5 liegt die Mitte, das hiesse keine Präferenz für einen Begriff (1998 n = 121; 2001 n = 233; 2006 n = 107).
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Abbildung 3: Zukunftserwartungen der Studierenden in Bezug auf den Medieneinsatz im gymnasialen Unterricht an der Alten Kantonsschule Aarau in den Jahren 1998, 2001 und 2006 erhoben (1998 n = 121; 2001 n = 233; n = 107).
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